Ein Streifzug in die Grundlagen der mathematischen Welt von Futtermitteln. Metabolisierbare Energie, modifizierte Atwater Faktoren und weitere Leckereien.
[Gütersloh in Ostwestfalen-Lippe.] [Info: allesdruck.de die Druckerei für jede art von Foto-Tapeten druck.] [Ihr kompetenter Fachmann für Präzisionswaagen.]
Hintergrundinformation zum Thema Welpen und Futterbedarf: Vielen Hundehaltern ist es manchmal nicht richtig geheuer, wenn der Welpe fast
"den ganzen Tag nur am fressen und schlafen ist".
Diesen
Hundehaltern mag folgende Information eine Hilfe sein: Ihr Welpe
muss während seiner Entwicklung etwa die 2 - 2,5 Menge an
Energie durch sein Futter aufnehmen, als ein ausgewachsener Hund
seiner aktuellen Größe.
1.) Der grau hinterlegte Teil berechnet aus
den vier Eckwerten, die bei jedem Futter für Hunde und Katzen angegeben
sein müssen, zunächst den prozentualen Anteil der im Futter enthaltenen
Kohlenhydrate. Mit diesem Zwischenwert ist es dann möglich, die
Energiedichte des Futters zu berechnen. Gleichzeitig wird Ihnen dieser
Wert in Mj/kg umgerechnet.
2.) Im unteren, weiß hinterlegten Teil wird im selben Rechengang
der tägliche Futterbedarf dieses Futters für einen Welpen berechnet.
Dafür sind von Ihnen lediglich das aktuelle Gewicht und der
Grundbedarf einzusetzen. Der erforderliche Wert für den Grundbedarf kann mit dem MKG- Rechner ermittelt werden.
3.)
Die vorgegebenen Faktoren berücksichtigen die Gewichtsentwicklung bis zum Bereich von 80% des Gewichtes eines ausgewachsenen Tieres.
Dies wird je nach Rasse etwa zwischen dem 8. bis 10. Monat erreicht. Die 40% des Endgewichtes werden etwa zwischen dem 3. - 4. Monat erreicht.
Achten Sie darauf, das Futter auch wirklich entsprechend abgewogen zur Verfügung zu stellen, damit
das Tier nicht zu große Muskel-/Fettreserven aufbauen kann, was gerade bei großen Rassen leicht zu Schäden bei der Skelettbildung führen
kann, da die Knochen erst vollständig ausgebildet und gefestigt sein müssen.
*Achten Sie bitte unbedingt darauf,
ein Futter mit einer der Entwicklung angepassten Energiedichte zur Verfügung
zu stellen, da das Tier anfangs kaum in der Lage sein wird, derartige Mengen
zu sich zu nehmen.
Die angewandte Formel stammt aus dem Buch (Seite 71) "Ernährung von Hund und Katze. Leitfaden
für Tierärztinnen und Tierärzte" von Case, Carey, Hirakawa. Erhältlich unter der ISBN-Nr.: 3-7945-2021-1